Magnesium: Der unbesungene Held, nach dem Ihr Körper verlangt

Oftmals zugunsten spektakulärerer Nährstoffe übersehen, ist Magnesium ein wahres Kraftpaket und an über 300 biochemischen Reaktionen im Körper beteiligt. Es ist der stille Wächter von Knochen, Herz, Gehirn und Verdauungssystem. Dennoch führt die moderne Ernährung und Lebensweise dazu, dass ein Mangel überraschend häufig auftritt.

Dieser Leitfaden erklärt, wie dieses essentielle Mineral wichtige gesundheitliche Probleme angeht und wie Sie es geschickt in Ihr Leben integrieren können.

1. 🦴Für die Knochengesundheit und zur Vorbeugung von Osteoporose

Die Rolle:  Magnesium ist ein wichtiger Partner von Kalzium. Es reguliert die Kalziumaufnahme und transportiert das Kalzium dorthin, wo es benötigt wird, und verhindert so Ablagerungen in Weichgewebe wie Gelenken und Arterien. Ohne ausreichend Magnesium können Knochen schwach und brüchig werden.

  • Beste Form:  Magnesiumglycinat  oder  -citrat  (für hohe Absorption ohne starke abführende Wirkung).

  • Empfohlene Dosierung:  300–400 mg täglich.

  • Synergie-Tipp:  Nehmen Sie Magnesium immer zusammen mit Kalzium und Vitamin D ein, um eine umfassende Strategie zum Knochenaufbau zu gewährleisten.

  • Essen Sie mehr:  Mandeln, Cashewnüsse, Kürbiskerne, Spinat und Mangold.

2. 💉Für einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel und zur Diabetesbehandlung

Die Rolle:  Magnesium verbessert die Insulinsensitivität und hilft den Zellen, Glukose effektiv zu verwerten. Ein niedriger Magnesiumspiegel ist stark mit einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes verbunden.

  • Beste Form:  Magnesiumtaurat  (die Taurinkomponente unterstützt auch die Insulinwirkung) oder  Chlorid .

  • Empfohlene Dosierung:  250–350 mg täglich, idealerweise zu den Mahlzeiten, um Blutzuckerspitzen nach dem Essen zu vermeiden.

  • Wichtiger Hinweis:  Wenn Sie Diabetesmedikamente einnehmen, konsultieren Sie vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln Ihren Arzt, da möglicherweise eine Anpassung erforderlich ist.

  • Essen Sie mehr:  Dunkle Schokolade (70 %+), schwarze Bohnen, Linsen und Quinoa.

 

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